Rückblick

 

Jahresrückblick

 

2015 im Rückblick – das Jahr der neuen Kontakte

Als ich heute auf den Kalender geblickt hatte, konnte ich es fast nicht glauben – es ist bereits wieder der 31. Januar. Allerhöchste Zeit, einen Blick voller Dankbarkeit auf das letzte Jahr zu werfen. Und was für ein Jahr es war! Nachdem sich 2014 nach der Gründung von Interkultur in Aktion hauptsächlich um Organisatorisches und eine erste Orientierung gedreht hat, war das vergangene Jahr erfüllt von neuen Kontakten und Ideenn, die darauf warten, sich dieses Jahr zu tollen Projekten zu entwickeln.

 

Die IK-Kids haben ihre Feuerprobe gleich an zwei Grundschulen bestanden und bei den teilnehmenden Kindern sowohl als AG als auch als Projekttag für viel Spaß und Freude gesorgt. Dank der Förderung durch den Mannheimer Aktionsfonds dürfen sich die Kinder der Mozartschule noch auf ein besonderes Souvenir freuen – einer professionell illustrierten Version des IKIA-Memo-Spiels, das wir ebenfalls im letzten Jahr von der ersten Idee bis zur druckfertigen Variante entwickelt haben und nun allen unseren Unterstützern und Freunden zur Verfügung stellen können.

 

Bei Impat-Consult,, unserem Gemeinschaftsprojekt mit Irene Scherm zur Unterstützung von ausländischen Fachkräften und KMUs, konnten wir uns dank der wirtschaftlichen Entwicklung zurück auf unsere Expertise konzentrieren. Während die ersten Ideen des Konzepts noch einen Rund-um-Service für die kleinen und mittelständischen Unternehmen enthalten hat, die sich keine teuren Relocation Services leisten können, konnten wir diese Aufgaben nun beruhigt in die Hände der „Willkommenscenter“ legen, die sich an vielen Orten in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz entwickelten. Im Gegenzug kristallisierte sich unsere Rolle als Berater der Berater heraus. Einer unserer Partner der ersten Stunde ist das Welcome Center Rhein-Neckar, dessen Mitarbeiter wir Anfang 2015 zum Thema „Interkulturelle Sensibilisierung“ schulen durften.

 

Ab dem Sommer ging es dann Schlag auf Fall. Die aktuelle gesellschaftliche Lage sorgte dafür, dass wir unseren Fokus von den Fachkräften auf alle Neuankömmlinge in Deutschland erweiterten. Wie schon bei „Impat Consult“ wollten wir unser Fachwissen einbringen, um bestmöglich und vor allem langfristig zu helfen. Eine Idee führte zur nächsten, so dass neben dem Projekt Hilfe für Helfer auch das Konzept für eine „Akademie der Vielfalt“ in der Schublade liegt und gute Chancen hat, im Rahmen des „Mannheimer Aktionsbündnis für ein Zusammenleben in Vielfalt“ schon in Kürze umgesetzt zu werden.

 

Auch an den IK-Kids ging die Entwicklung nicht spurlos vorbei. Neben dem eintägigen Projekttag gibt es nun auch die zweitägige Variante, die sich noch umfassender mit der Entwicklung einer „Willkommenskultur“ in den Klassen beschäftigt.

 

Doch das ist noch nicht alles – in Zusammenarbeit mit Paidosophos unter Leitung der wunderbaren Birgit Becker wird es 2016 voraussichtlich eine ganze Woche zum „Umgang mit Vielfalt“ geben, bei der sich die Kinder spielerisch und philosophierend mit dem Thema auseinandersetzen können.

 

Ein weiteres Projekt, an dem wir dieses Jahr mitwirken dürfen, ist „Grenzenlos Musik“ von Freifusion, einem Anbieter von systemischen Coaching. Hier erhalten Jugendliche die Möglichkeit, als Gruppe einen Song zu entwickeln und dabei spielerisch die eigenen Möglichkeiten und Fähigkeiten zu erkunden und zu erweitern. Wie dies aussehen kann, erfahrt ihr in diesem schönen Video.

 

Damit all diese spannenden Kontakte und Projekte die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen, werden wir sie in den kommenden Wochen in regelmäßigen Veröffentlichungen genauer vorstellen.

 

Bis dahin heißt es nun, voller Elan ins neue Jahr zu starten – das hoffentlich „das Jahr der Umsetzung“ wird.

 

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